Sportsday

Am 18. November 2016 fand an meiner Schule ein Sporttag statt, wo der Kindergarten und die Klassen von 1-9 jeweils in verschiedensten Wettbewerben gegeneinander angetreten sind.  Jede Klasse wurde jeweils in 4 Farben aufgeteilt (grün, rot, blau, lila), sodass es dann vier Teams mit Kindern aus allen Stufen gab. Wir haben die Tage vorher mit den Lehrerinnen zusammen Medaillen selbst gebastelt. Für den 1.-3. Platz gab es eine Medaille, wo es jeweils einen kleinen Geldbetrag zu gewinnen gab (3 Baht, 5 Baht, 10 Baht = 1 Cent, 10 Cent, 20 Cent).

In der Woche vor dem Sporttag gab es bereits einige Wettbewerbe für die 7., 8. und 9. Klasse. So wurde zum Beispiel Volleyball gespielt und die ganze Schule hat angefeuert. Direkt am Sporttag ging es los mit Sprint, Staffellauf, Sackhüpfen und Reifen rollen. Die Kindergartenkinder haben angefangen, was wirklich einfach nur süß war. Manchmal musste man sie in die richtige Richtung weisen oder ihnen helfen, weil sie mitten im Rennen einen Schuh verloren haben und stehen geblieben sind. Danach kamen die 1. bis 4. Klasse und an den Seitenlinien standen viele Schüler und noch mehr Eltern, um ihre Kinder anzufeuern. Direkt nach den Rennen wurden die Sieger auf ein Siegerpodest gestellt, haben eine Medaille bekommen und es wurden ganz viele Fotos gemacht. Kurz vor dem Mittagessen gab es dann noch Tauziehen, was auch sehr spannend war und von allen angefeuert wurde. Nach dem Mittagessen wurde noch Fußball gespielt. Die Mädchen haben begonnen, hatten teilweise aber schon eher Angst vor dem Ball. Danach kamen die Jungs und dies war spannender, weil die echt gut sind im Fußball. Die ganze Schule hat mit angefeuert und es war insgesamt ein sehr schöner Tag.

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On November 18t 2016 my school was having a big ‘Sportsday’ where the kindergarten and all grades from 1 to 9 were competing against each other in different competitions. Every class was divided into 4 different colors (green, red, blue and purple) so that there were 4 big teams with students from all grades. The week before the ‘Sportsday’ all the teacher created little medals. You could win a medal if you got first to third place with a little coin as a price (3 Baht, 5 Baht, 10 Baht = 1 Cent, 10 Cent, 20 Cent).

During the week before the ‘Sportsday’ were already little competitions for grade 7 to 9. They played Volleyball for example and the whole school was cheering for their teammates. On the 18th, the first competitions were sprint, relay, sack race, and rolling a tire. The kindergarten children started which was super cute. Sometimes you had to show them the right direction to run to or they stopped in the middle of their race because they lost one of their shoes. After that it was the turns of grades 1-6 and at the sidelines were many students and even more parents. Directly after the races the winners were placed at the winners’ podium, everybody got a medal and the parents took many pictures. Right before lunch was also the competition tug of war which was pretty intense and many people were watching. After lunch the older student got their turn with soccer. The girls started but weren’t as interesting because many of them were scared of the ball. After that the boys played which was more intense because they are pretty good players. The entire school cheered and watched the games and all in all it was a very nice day.

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Loy Krathong

Am Wochenende vom 11. bis 13. November fanden in Thailand die alljährlichen Festlichkeiten zum Lichterfest Loy Krathong statt. Traditionellerweise bastelt man ein Krathong (dies ist eine Art Floß, welches aus einer Bananenstaude besteht und mit Bananenblättern, Blumen, Kerzen und Räucherstäbchen dekoriert wird). Des Weiteren werden hunderte der weißen fliegenden Laternen steigen gelassen.

Am Freitag (11. November) durften Charlotte und ich mit den Schülern zusammen unser eigenes Krathong basteln. Wir hatten ein wenig Hilfe, aber sie sind doch sehr schön geworden.

Am Wochenende gab es überall in der ganzen Stadt verschiedenste Lichterdekorationen, Musik und kleine Festlichkeiten. Bei dem ‚Three Kings Monument‘ waren hunderte von Laternen aufgereiht. Am Fluss und an der Universität wurden tausende von Laternen steigen gelassen. Wir haben auch vor unserem Haus dekoriert mit Kerzen. Ansonsten herrschte in Chiang Mai einfach nur eine sehr schöne Atmosphäre durch die Lichter, jedoch waren sehr viele Leute da, wodurch es an der einen oder anderen Stelle schon sehr voll und unangenehm war. Mit den Bildern könnt ihr euch auch noch einen eigenen kleinen Eindruck verschaffen.

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On the weekend of November 11th to 13th 2016 the annual festivities of the Loy Krathong celebration took place in Thailand. Traditionally people build Krathongs (a float that is made of the banana plant and you decorate it with banana leafs, flowers, candles, and incense sticks). Furthermore thousands of the white flying lanterns are set to rise.

On Friday (November 11th), Charlotte and I had the chance to make our own Krathongs in school with our students. We got a little help but they ended up being very pretty.

During the weekend you could see different light decorations, music and little festivities throughout the entire city. At the ‘Three Kings Monument’ were hundred of little lanterns in different rows arranged. At the river and at the University thousands of lanterns were sent off to the sky. We also decorated in front of our house with little candles. All in all the lights created a very nice atmosphere but there were lots of people and it was just too crowded at some locations. I attached some pictures and I hope you guys can get a little insight/impression of the festivities.

Ceremony for the King

Am 13. Oktober 2016 ist der König von Thailand, König Bhumibol Adulyadej, leider verstorben. Dies war eine sehr traurige Nachricht für Thailand und es herrscht seit jeher eine tiefe Trauer.

Am 02. November 2016 fand in Chiang Mai eine Gedenkzeremonie für den König statt. Corinne und ich haben beschlossen, diese zu besuchen. Komplett in schwarz gekleidet, um unsere Trauer auszudrücken, sind wir mit dem Fahrrad zum Royal Garden (ein großer Park) gefahren, der nicht weit von unserem Haus entfernt ist. Es waren so viele Menschen dort, um gemeinsam um ihren König zu trauern. Es war eine sehr traurige, aber gleichzeitig auch sehr beeindruckende Erfahrung. Es gab eine Schweigezeit, eine Rede auf Thai und alle Menschen haben zusammen gesungen. Wir konnten leider nichts verstehen, jedoch hat man die tiefe Traurigkeit in den Menschen gespürt und es ist ergreifend, wie eine einzelne Person eine Nation so sehr in Betrübnis versetzen kann.

Ich bin wirklich froh, dass Corinne und ich an der Zeremonie teilgenommen haben, denn ich fühle mich mittlerweile wie Zuhause hier in Thailand und der König hat eine große Rolle im Leben der Thais gespielt.

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On October 13th 2016, the king of Thailand, King Bhumibol Adulyadej, sadly passed away. These were very sad news and since then there’s been a deep sorrow.

On November 2nd 2016, a big ceremony in remembrance of the king was taking place in Chiang Mai and Corinne and I decided to take part in it. Dressed completely in black to express our sadness we took our bicycles and drove to the Royal Garden (a big park) which isn’t too far from our house. So many people came out that day to mourn together. It was very sad but on the other hand very impressive too. The ceremony included a moment of silence, speeches in Thai and all people sang together. Sadly we weren’t able to understand anything but you could still fell the deep sadness in the people and it is very moving how one single person can make one entire nation feel lost.

I am very glad that Corinne and I got to be a part of the ceremony because by now Thailand definitely has become my second home and the King was a big part in the life of Thai people.

Halloween

Halloween ist in Deutschland und allgemein im westlichen Teil der Welt ja eine sehr große Festlichkeit. Hier in Thailand ist dies komplett anders und es wird gar nicht gefeiert. Also wollte ich kurz mit euch teilen, wie das für mich war.

Man hat eigentlich sein ganzes Leben lang immer Halloween irgendwie gefeiert. Als Kind hat man sich verkleidet und mittlerweile kommt man mit seinen Freunden zusammen und feiert. Hier in Thailand hat es, so wie ich es mitbekommen habe, keine große Rolle gespielt. Ich hab also die Gelegenheit genutzt und mit meinen Schülern eine Halloweenstunde gemacht. Ich habe ihnen kurz ein bisschen versucht, den Ursprung von Halloween zu erklären und wie es bei uns gefeiert wird. Um es für sie visueller zu machen, habe ich Bilder von typischen Kostümen ausgedruckt und sie waren schon erstaunt darüber. Da wir nicht wirklich Zeit hatten um uns zu verkleiden, habe ich Papier und Faden mitgebracht und mit ihnen Masken gebastelt, die jeder individuell gestalten konnte. Außerdem hat jeder eine kleine Süßigkeit bekommen.

Es war schon komisch, all meine Freunde an Halloween zu sehen, aber auch interessant, dies mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

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Halloween is a pretty big festivity in Germany or generally in the Western part of the world. Here in Thailand it was completely different and wasn’t celebrated at all. So I wanted to shortly describe to you guys how it was for me this year.

Throughout my entire life I have always somehow celebrated Halloween. As a kid I dressed up and nowadays I just get together with my friends and celebrate. Here in Thailand it wasn’t quite the thing as it is in Germany at least that is how I noticed it. I used this opportunity to teach my students about Halloween and did an entire lesson about it. To begin I tried to explain them about the origin of this celebration and then explained how we celebrate it nowadays. To make it more visual I printed pictures of typical costumes and my students were quite amazed by them. We didn’t really have the possibility to dress up so I brought paper and yarn and we made some masks which they could individually design. Furthermore everybody got a piece of candy.

It was a little weird seeing all my friends back in Germany celebrating Halloween but also on the other hand interesting to see it from a different perspective.

Fall break: Pai

Unser letzter Stopp auf unserer kleinen Rundreise war Pai, welcher einer der bekannteren Touristenorte im Norden von Thailand ist. Nach unserem eher ruhigen Aufenthalt in Mae Hong Son war bereits beim Ankommen in Pai ein großer Unterschied zu bemerken: sehr viele Touristen (vorwiegend Westler), alles war voller, lauter und belebter.

Als erstes haben wir die Stadt erkundet und dabei vor allem die große Essensauswahl ausgenutzt. Nach einigem Überlegen haben wir uns dann für eine Tour entschieden, auf der wir verschiedenste Orte um Pai herum besucht haben. Als erstes ging es zu den Heißen Quellen. Es war von der Natur her echt wunderschön und das Wasser war trotz Hitze echt angenehm. Danach sind wir zu einem Wasserfall gefahren, wo man die Steine als Rutschen nutzen konnte. Dies war jedoch nicht sehr aufregend, denn außer rutschen konnte man dort leider nicht wirklich schwimmen. Zum Sonnenuntergang ging es zum ‚Grand Canyon‘. Im Canyon gibt es dünne Sandwege, ohne Geländer, die man zu verschiedensten Aussichtspunkten entlanggehen konnte. Für mich war es an der einen oder anderen Stelle schon eine Überwindung, da ich Höhe nicht so wirklich mag und es wie gesagt nichts zum Abstützen gab. Es war jedoch eine interessante Erfahrung diese schmalen Wege entlangzulaufen und die Aussicht war auch echt schön!

Ansonsten kann ich Pai vor allem für sein Essen empfehlen. Sei es die große Auswahl an verschiedensten Restaurants oder einfach nur die Walking Street am Abend. Man kann echt stundenlang über den Markt laufen und an jedem Stand etwas Neues, leckeres zu essen finden! Des Weiteren haben wir unseren ersten WG-Geburtstag von der Corinne gefeiert.

Ich muss gestehen, Pai war sicherlich schön, hat mir jedoch nicht so gut gefallen. Das Essen war für mich das Beste, ansonsten war es eher ein Ort für mich, wo mehr Westler als Thais anzutreffen sind und man nicht viel von der tollen Kultur kennenlernen kann, die Thailand zu bieten hat (aber das war mein Eindruck).

Dies waren dann auch meine Herbstferien und ich bin sehr zufrieden mit der Route und all den Erfahrungen, die ich in den 2 Wochen gesammelt habe. Der Norden von Thailand ist echt sehr sehenswert und ich würde definitiv nochmal an den einen oder anderen Ort fahren.

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Our last stop of our little tour was Pai which is a more known tourist city in the north of Thailand. After our more quiet stay in Mae Hong Son it was quite a contrast when we arrived in Pai: many tourists (predominantly Western people), everything was more crowded, louder and more busy.

At first we walked around to explore the town and got big use of the great food choices. After some thinking we decided to book a tour where we were able to see some attractions around Pai. The first stop was the Hot Springs. The nature was pretty and the water was despite of the heat very nice. Afterwards we drove to a waterfall where you could slide down rocks. Sadly it wasn’t as exciting as we thought because besides the sliding you couldn’t really swim there. For the sunset we drove to the Grand Canyon. It’s basically small sand paths without a railing that lead you to different viewpoints. To me it was kind of a big thing to walk theses paths because I’m not a huge fan of heights and especially since there were no railings to hold onto. Still, it was a very cool experience and the view was amazing.

Apart from that I really can recommend Pai for its food. Not only do they have a big selection of different restaurants but also the Walking Street during the night is pretty good. You can spend hours on the market walking from on booth to the other and always finding something new and delicious to eat. Also we got to celebrate our first birthday out of us volunteers.

I have to admit that although Pai is a pretty city I didn’t like it as much as other cities. The food was the best thing for me because otherwise it’s more a place where you will meet more Western than Thai people and don’t get to learn as much of the awesome culture Thailand has to offer. At least that’s what it felt like to me.

All in all that’s it for my fall break and I’m pretty happy with the tour and all the awesome experiences I made in these two weeks. The north of Thailand is definitely worth seeing and I definitely want to visit some places again.

Fall break: Mae Hong Son

Nachdem unser Aufenthalt in Mae Sot vorbei war, haben wir uns auf den Weg nach Mae Hong Son gemacht, jedoch war der Weg nicht ganz so unkompliziert. Da es keine direkte Verbindung gab, mussten wir über Mae Sariang dorthin fahren. Die erste Fahrt saßen wir für 6 Stunden in einem Sammeltaxi (ein Pick-Up, wo hinten ein Dach drüber ist und an den Seiten entlang eine Bank zum Sitzen ist), was nicht sehr bequem war und es hat auch geregnet. Als wir endlich in Mae Sariang angekommen sind, haben wir erfahren, dass an diesem Tag kein Bus mehr nach Mae Hong Son fährt. Nach vielem Überlegen haben wir dann entschieden zu trampen und hatten auch großes Glück, sodass wir denselben Abend noch in Mae Hong Son angekommen sind.

Mae Hong Son ist eine sehr ruhige Stadt und wir haben deswegen ein paar ruhige Tage gehabt. Zum Einen haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und sind damit durch die Gegend gefahren, bis wir einen Fluss gefunden haben, wo man baden und sich sonnen konnte. Außerdem sind wir durch die Straßen der Stadt gefahren, haben uns einen Tempel angeguckt und burmesisches Essen ausprobiert.

Am letzten Abend wollten wir uns den Sonnenuntergang angucken. Dafür sind wir zu einer Pagode auf einem Berg gelaufen. Die Aussicht und der Sonnenuntergang waren echt richtig schön und der anstrengende Aufstieg hat sich definitiv gelohnt! Ich war wirklich sehr begeistert von Mae Hong Son und es war schön, einfach mal nicht in einem riesigen Touristenort zu sein.

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After our stay in Mae Sot we made our way to Mae Hong Son which wasn’t as easy as we thought it would be. There was no direct connection so we had to make a stop in Mae Sariang. For the first trip to Mae Sariang we had to take a local bus (a Pick-Up Truck and over the bag is a roof and inside are two benches along the sides) for 6 hours which wasn’t very comfortable. When we finally arrived in Mae Sariang they told us that there wasn’t another bus this day to Mae Hong Son. After looking at all our possibilities we decided to hitchhike. We were very lucky and at the same night arrived in Mae Hong Son.

The city is pretty quiet and that’s why we had some calm days, which was nice. We decided to rent some bicycles and drove around the city and the areas around it. We eventually found a little river were we could enjoy the cold water and lay in the sun. Furthermore we looked through the little shops, went to a little temple compound and tried some Burmese food.

The last evening we decided to watch the sunset. We went up a mountain to a pagoda to watch it. The view and the sunset were so beautiful which made the exhausting climb okay. I was very happy with my stay in Mae Hong Son because it was so beautiful and just nice to not be in a big tourist location for once.

Fall break: Mae Sot

Am 12. Oktober 2016 ging es für uns weiter zu unserem zweiten Stopp: Mae Sot. Dies liegt an der Grenze zu Myanmar und war im Vergleich zu den anderen Städten nicht so mein Favorit. Wir hatten ein echt schönes, modernes Hostel und haben nette und interessante Leute kennengelernt, was den Aufenthalt besser gemacht hat.

Die Stadt an sich fand ich nicht so schön, aber die Leute waren sehr freundlich. Wir sind durch die Straßen gelaufen und dort gab es einen großen Markt. Wir waren so ziemlich die einzigen Westler und wurden dementsprechend auch von allen Leuten angeguckt. Des Weiteren haben wir auf dem Food Markt gegessen und sind an die Grenze zu einer Markthalle gefahren. Ansonsten waren wir auch viel im Hostel.

Am Freitag, 14.10.16, sind wir zu einem Wasserfall außerhalb von Mae Sot gefahren. Wir sind mit einem lokalen Taxi gefahren, also mit verschiedensten Leuten, die volle Tüten mit ihren Einkäufen dabei hatten. Der Fahrer war so nett und hat uns direkt bis zu dem Wasserfall gefahren. Dort haben wir den Tag verbracht mit baden, sonnen, essen und Karten spielen. Es war echt entspannt und auch mal schön, sich in die Sonne zu legen.

 

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On October 12th 2016, we made our way to our second stop: Mae Sot. The city is at the border to Myanmar and was in comparison to the other cities my least favorite. We stayed in a very nice and modern hostel and met nice and interesting people which made the stay awesome.

The city itself isn’t that pretty in my opinion but the people there were really friendly. We walked through the streets of Mae Sot which had a pretty huge market. Everybody was staring at us because we were pretty much the only Western people in the streets. Furthermore we ate at the food market of Mae Sot and went to a big market at the border to Myanmar.

On Friday, October 14th we made a trip to a waterfall outside of Mae Sot. We took a local taxi with many different people who all had their big bags of groceries with them. The driver was nice and drove us all the way to the waterfall. We spend the day there with swimming, laying in the sun, eating and playing cards. It was very relaying and nice to just enjoy the sun.

Fall break: Sukhothai

Die restlichen Herbstferien wollte ich natürlich auch für das Reisen nutzen. Also war der Plan, als 5er-WG für 2 Wochen durch den Norden von Thailand zu reisen. Wir haben uns vorher eine Route mit vier Städten überlegt und am 09. Oktober 2016 ging es dann los zu unserem ersten Stopp: Sukhothai.

Sukhothai war vor langer Zeit einmal die Hauptstadt von Thailand und ist vor allem durch seine Altstadt („Old City“) sehr Sehenswert. Am Montag (10. Oktober) sind wir früh mit dem TukTuk zur OldCity gefahren und haben uns billig Fahrräder gemietet. Die Stadt ist in fünf Zonen aufgeteilt, die jeweils Eintritt kosten. Wir haben uns für die Zentrale Zone entschieden und sind mit dem Fahrrad zu den verschiedenen Bauwerken und Tempeln gefahren. Das schöne war, dass man überall Pause machen konnte und einfach nur das Wetter und die Natur genießen konnte.

Natürlich haben wir uns auch den neueren Teil („New City“) von Sukhothai angeguckt, da wir da auch unser Hostel hatten. Ich muss sagen, dass ich die New City nicht so schön fand und es auch bis auf einen Essensmarkt und eine Walking Street (Straßenmarkt am Abend) nicht viel zu sehen gab.

Am Dienstag (11. Oktober) haben wir eine Tour in einen Nationalpark gemacht. Wir wurden von einem privaten Fahrer abgeholt und sind vielleicht etwas über eine Stunde gefahren. Das besondere in diesem Nationalpark ist eine Fledermaushöhle, denn nach Sonnenuntergang fliegen Millionen von Fledermäusen aus der Höhle, um auf Nahrungssuche zu gehen. Wir sind frühzeitig losgefahren, sodass wir noch Zeit hatten, um etwas rumzulaufen. Irgendwann haben wir uns dann auf einen Stein gesetzt und gewartet. Wie aus dem nichts kamen dann die Fledermäuse in einem nicht aufhörenden Schwarm aus der Höhle geflogen. Wir standen bestimmt 15 Minuten dort, bis es richtig dunkel war und selbst dann kamen noch Fledermäuse geflogen. Es war wirklich eine beeindruckende Erfahrung!

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Of course I wanted to use the last two weeks of my fall break to travel. The plan was that my four housemates and I will travel for 2 weeks through the north of Thailand. We thought of a travel route in advance that included four cities and on October 9th we left for our first stop: Sukhothai.

Sukhothai was once the capital of Thailand and is especially worth seeing for its Old City. On Monday (10/10/16) we got up early and took a TukTuk to the Old City and rented some bikes for very cheap. The city is divided into 5 zones and you have to pay an entry fee for each zone. We decided on the central zone and drove with our bikes to all the buildings and temples. It was very nice because we could stop and take breaks wherever and whenever we wanted to and just enjoy the weather and the beautiful nature.

We also looked around the New City of Sukhothai since our hostel was located there. I have to say I didn’t really like the New City because it’s not really pretty and except a food market and a Walking Street (street market during the night) there’s not a lot to see.

On Tuesday, October 11th we took a trip to a national park. We were picked up by a private driver and drove maybe a little over an hour to the park. The special thing about this park is a bat cave because after sunset millions of bats leave the cave to look for food. Because we were a little early it was possible to look around a little. At some point we sat down at some rocks and waited for the sun to set. Out of nowhere there was a big, not ending swarm of bats coming out of the cave. We sat there for over 15 minutes and even when it was dark there were still bats coming. It was a breathtaking experience!

Fall break: Trekking Tour

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Um unsere erste Ferienwoche abzurunden, haben Cati, Charlotte und ich uns dazu entschlossen, eine 2-tägige Trekking Tour außerhalb von Chiang Mai zu machen. Wir haben durch unser Hostel eine Tour gefunden und auch noch etwas Rabatt bekommen.

Am Mittwoch, den 05. Oktober 2016 wurden wir von dem Hostel abgeholt und nach und nach wurden die restlichen Leuten eingesammelt (wir waren insgesamt 8 Leute aus den verschiedensten Ländern: Spanien, Holland, Israel). Es ging dann circa 2 Stunden raus aus der Stadt in den Dschungel. Vorher haben wir noch einen kurzen Stopp an einem lokalen Markt gemacht, wo wir uns mit Snacks, Wasser und Obst eindecken konnten. Endlich angekommen, sind wir für 10 Minuten zu einem Wasserfall gelaufen, wo wir unser Mittag bekommen haben. Cati, Charlotte und ich haben die Gelegenheit gleich genutzt und sind ins Wasser gegangen.

Dann begann der Großteil des Laufens. Der Anfang war schon sehr anstrengend, da wir einen ziemlich steilen Hang hinaufgelaufen sind. Danach war es dann querfeldein über normale Sandwege oder durch den Wald, manchmal über kleine Flüsse und kleine Hänge hoch und runter. Die Aussicht war echt wunderschön, da man den Dschungel und in Tälern Reisfelder betrachten konnte. Irgendwann sind wir dann an einem anderen Wasserfall angekommen. Dort hatten wir eine längere Mittagspause. Nachdem wir kurz im Wasser waren, haben wir uns auf große Steine in die Sonne gelegt und geschlafen.

Dann ging es schon das letzte Stück zum Dorf, wo wir die Nacht über geblieben sind. Wir hatten eine große Holzhütte mit 2 Räumen, wo jeweils Matratzen auf dem Boden lagen und ein Mückennetz darüber gespannt war. Draußen gab es einen überdachten Bereich, wo wir sitzen konnten. Es wurde uns dann Abendbrot gekocht und wir haben alle zusammen gegessen, geredet und die Natur genossen.

Am nächsten Morgen ging es dann früh raus und es gab Frühstück für alle. Dann sind wir aufgebrochen und noch eine Weile durch den Dschungel gelaufen: Irgendwann wurden wir von einem Auto abgeholt, was uns zu unserem nächsten Stopp gebracht hat: Elefantenreiten. Wir wussten nicht, was uns dort erwarten soll und leider gab es keine Tour, wo es nicht mit enthalten war. Als wir dort angekommen sind, habe ich aber sehr schnell für mich beschlossen, dass ich nicht mit reiten möchte, da die Elefanten dort nicht sonderlich gut behandelt wurden. Wir Mädels und noch ein anderer Mann haben also dort gewartet, bis die anderen wieder da waren.

Nach dem Mittag gab es dann den letzten Programmpunkt: Bamboorafting. Wir saßen dann zu viert auf einem Floß, dass aus sehr langen Bambusrohren gemacht wurde und sind über einen Fluss gefahren. Ich habe es mir etwas aufregender vorgestellt, da es im Allgemeinen sehr ruhig war. Trotzdem ein echt cooles Erlebnis! Damit war unsere Trekking Tour auch wieder vorbei und es ging zurück nach Chiang Mai.

Fall break: Dumbo Elephant Spa

Am Montagmorgen (03.10.2016) wurden Cati, Charlotte und ich spontan zu einem Trip in ein Elephant Sanctuary eingeladen. In Thailand ist Elefantenreiten leider eine profitbale Einnahmequelle und es wird stark durch den Tourismus unterstützt. Dieses Reiten ist aber alles andere als gesund für den Körper und die Seele eines Elefanten. In einem Sanctuary werden Elefanten aufgenommen und man hat die Möglichkeit, diesen Tieren nah zu sein, ohne dass man sie dafür reiten muss.

Wir wurden in Chiang Mai abgeholt und sind dann circa 1 1/2 Stunden mit einer Gruppe von anderen Mädels in den Jungel gefahren. Endlich angekommen ging es durch Reisfelder zum Camp. Dort konnten wir unsere Sachen abstellen und jeder hat eine Tüte mit Futter bekommen. Wir sind dann ein kleines Stück gelaufen und dann kamen uns drei große und ein kleiner Babyelefant entgegen. Wir hatten die Chance, die Elefanten zu füttern, sie zu streicheln und uns wurde auch der eine oder andere Trick gezeigt (Elefantenkuss: der Rüssel hat sich ans Gesicht angesaugt). Wir sind über die Wiese mit den Elefanten gelaufen, haben Fotos gemacht und uns wurden verschiedenste Informationen über die Tiere erzählt.

Danach ging es wieder zurück und jeder hat einen Becher und eine Bürste bekommen. Dann ging es mit den Elefanten zu einem Fluss und sobald diese im Wasser waren haben sie sich hingelegt und wir hatten die Möglichkeit, sie zu waschen und mit ihnen zu baden. Es war wirklich eine einmalige Erfahrung! Die Elefanten haben dann mit ihren Rüsseln uns nassgespritzt und letztendlich war es mehr baden als sie zu bürsten, was echt Spaß gemacht hat.

Wieder im Camp gab es für alle Abendessen und wir haben uns mehr mit den anderen Mädels unterhalten. Dann ging es schon wieder zurück nach Chiang Mai und unser Wochenende war vorbei.

Ich kann echt nur wiederholen, wie toll und besonders diese Erfahrung war. Jedem Touristen, der jemals nach Thailand kommt, kann ich es wärmstens empfehlen in ein Sanctuary zu gehen und nicht das Elefantenreiten zu unterstützen!

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On Monday morning (10/03/2016) Cati, Charlotte and I were spontaneously invited to a trip to an Elephant sanctuary. Sadly, elephant riding is a profitable source of income and is heavily supported by the tourism. However, the riding of an elephant is neither healthy for the elephant’s body nor his soul. In a sanctuary it is possible to be close to an elephant without having to ride one.

We were picked up in Chiang Mai and drove about 1 ½ hours with another group of girls into the jungle. When we finally arrived we walked trough rice fields to the camp. We got to put down our stuff there and everybody got handed a bag full of food for the animals. We had to walk a little and then three big elephants and a little baby elephant came towards us. Then, we had the chance to feed them, to pet them and they even showed us some little tricks (elephant kiss: the elephant’s trunk sucked to the face). We walked with them over the grassland, got to take pictures and learned different information about these animals.

Afterwards back at the camp everybody got a brush and a cup and then all of us including the elephants walked to a little river. Once they were laying in the water we got to wash and bath them. It was truly a unique experience! The elephant’s threw water at us with their trunks which was very fun.

Back in the camp we got dinner and talked to the other girls. After that we drove back to Chiang Mai and with that our weekend trip was over.

I can only repeat how awesome and special this experience was to me. Every tourist that will ever come to Thailand should definitely consider going to a sanctuary like this rather than supporting elephant riding.